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Siehe auch: Fell- und Hufpflege

Im Winter wächst Pferden und Ponys ein Winterfell. Dadurch schwitzen sie beim Training sehr schnell und brauchen lange zum trocknen. Aus diesem Grund werden einige Pferde geschoren. Zum Scheren benötigt man eine Schermaschine.

Verschiedene Arten der Schur

Wer sein Pferd scheren will, sollte sich überlegen, was und wie viel er abrasieren will. Je weniger man abschert, desto weniger Schutz braucht das Pferd, dafür schwitzt es mehr.

Bib-Schur

Hier wird nur an der Vorderseite des Halses und an der Brust geschoren.

Streifenschnitt / Chaser-Schur

Nur ein Streifen an der Unterseite des Halses, die Brust, der Bauch und ein Streifen an der Hinterhand werden abgeschoren. Damit sind die Stellen entlastet, die am meisten schwitzen.

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Deckenschnitt

Stehen bleibt lediglich das Fell am Kopf, an den Beinen und in Form einer Nierendecke an Rücken und Kruppe. Da der Hals und der Bauch frei sind, schwitzt das Pferd bei leichter bis normaler Arbeit so kaum.

Irish-Schur

Das Fell wird an den Stellen geschoren, an denen das Pferd am stärksten schwitzt (am Hals und hinter den Vorderbeinen).

Hunter-Shur

Dabei bleibt das Fell lediglich am Kopf, an den Beinen und in der Sattellage stehen. So werden traditionell die Jagdpferde geschoren, die im Spätherbst die großen Jagden gehen. Das Fell an den Beinen soll vor Verletzungen schützen.


Komplettschur

Diese Form des Scherens sieht man vor allem bei Sportpferden, die auch im Winter hart arbeiten und auf Turnier müssen. Bei diesem Schnitt bleibt lediglich das Fell um das Maul und an den Ohren stehen.

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Muster

Einige Scheren dem Pferd als Deko auch Muster ins Fell.