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Im Gegensatz zu den anderen Pferdearten, haben Esel keinen ausgeprägten Fluchtinstinkt - sie bleiben bei Gefahr stehen. Esel leben oftmals alleine mit Ihren Fohlen und eine sofortige Flucht ist deshalb nicht immer möglich, ohne das Fohlen zu gefährden. Zusätzlicher Stress, z. B. durch Schläge oder Schreie, verstärkt diese Starre eher, woraus der Ruf des Esels als besonders stures bzw. dummes Tier resultiert.

  • Esel können 30-40 Jahre alt werden
  • Esel wiehern nicht, sondern "Iahen"

Exterieur Bearbeiten

Esel haben längere Ohren als Haus- und Wildpferde, sowie eine Stehmähne.

Je nach Rasse unterscheidet sich der Esel im aussehen. Sie haben meist das Pangare- Gen und oft Zebrastreifen an den Beinen, sowie Schulterkreuz und einen Aalstrich.

Die Tiere besitzen keinen Schweif sondern einen Schwanz, der in einer Quaste endet. Im Gegensatz zum Pferd ist die Widerristhöhe bei dem Tier niedriger als die Kruppe.

Arten Bearbeiten

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Afrikanischer Esel Bearbeiten

(Echter Esel)  

Die Pferdeart kommt heute nur noch in wenigen Gebieten im Nordosten Afrikas vor und ist in freier Wildbahn hochgradig gefährdet. Dort bewohnt sie wüstenartige und gebirgige Landschaften und ernährt sich von harten und weichen Pflanzen.

Asiatischer Esel Bearbeiten

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Halbesel

(Halbesel, auch „Khur“ oder „Kulan“ )

Der Halbesel bewohnt trockene halbwüsten- und steppenartige Landschaften von West- bis Zentral- und Nordasien und ernährt sich hauptsächlich von harter Grasnahrung. 
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Kiang

Kiang Bearbeiten

(Tibet-Wildesel)

Er lebt in Tibet und angrenzenden Regionen, wo er steppenartige Offenlandschaften bewohnt und sich hauptsächlich von Gräsern ernährt.

Hausesel Bearbeiten

DNA-Untersuchungen bestätigen, dass alle heutigen Hausesel vom Afrikanischen Esel abstammen.

Bis heute ist weltweit eine Vielzahl unterschiedlicher Eselrassen entstanden.

Geschichte Bearbeiten

Esel wurden früher als Wildpferde domestiziert und stellen damit eines der ersten den Menschen zur Verfügung

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stehende Lasttiere dar. Ursprünglich wurden Esel auch als Reittiere und zum Ziehen von Wagen verwendet. Später wurden sie in der Regel von Hauspferden abgelöst, die schneller und kräftiger waren. Ab dieser Zeit tauchen Esel in den Überlieferungen alter Kulturen kaum noch auf. Dass man den Esel vor allem als Packtier weiter verwendete, liegt an seiner Zähigkeit. Viel länger als ein Pferd kann ein Esel ohne Wasser und Nahrung auskommen. Da Esel schwindelfrei sind, waren und sind sie in steilen Bergwelten bevorzugtes Reit- und Lasttier.

Wegen seines Abwehrverhaltens gegen Hundeartige wird er von Schäfern auch als Herdenschutzesel eingesetzt. Auch in der tiergestützten Therapie und der tiergestützten Pädagogik kommt der Esel zunehmend zum Einsatz.