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In Abstammungspapieren werden Englische Vollblüter zur einfachen Unterscheidung von anderen Pferderassen durch ein xx hinter dem Namen gekennzeichnet. Englische Vollblüter gelten als die schnellsten Rennpferde der Welt.

Es ist seit ca. 30 Generationen durchgezüchtet. Man kann seinen Stammbaum bis zu den Gründerhengsten aus dem frühen 18. Jahrhundert zurückverfolgen und die Stutenlinien teilweise noch bis in das 17. Jahrhundert.

Exterieur Bearbeiten

Elegant in seiner äußeren Erscheinung zeichnet sich ein Englisches Vollblut durch seinen leichten, hochedlen Kopf mit großen Nüstern und Augen sowie den geschwungenen, langen und sehr schlanken Hals aus. Der leichte, harmonische Körperbau mit großen Linien spiegelt sich in lang gestreckten, schrägen Schultern, einem kurzen Rücken mit ausgeprägtem Rippenbogen sowie in einer stark bemuskelten, kräftigen Hinterhand wider.

Auffällig ist die hohe Kruppe mit hoch angesetztem Schweif.

Geschichte Bearbeiten

Byerly Turk-1-

Byerley Turk

Die Anfänge der Vollblutzucht gehen bis in das späte 17. Jahrhundert zurück, als in England heimische Stuten, darunter Galloways und Zuchtstuten der Königshäuser, mit importierten orientalischen Hengsten gekreuzt wurden, um ein schnelles und sehr ausdauerndes Englisches Vollblut für den Rennsport zu züchten.

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Darley Arabian

Von den etwa 100 Hengsten unterschiedlicher Herkunft sind bis heute drei in den Zuchtlinien der Vollblüter vertreten, die als Stammväter geltenden Darley Arabian (Arabisches Vollblut), Byerley Turk (verm. Achal-Tekkiner) und Goldophin Barb ( verm. Berber). Aber auch andere orientalische Hengste übten in den ersten Jahrzehnten der Zucht ihren Einfluss über die mütterliche Seite und ihre nachkommenden Töchter aus. So lässt sich ein Englisches Vollblut nach wie vor bis auf eine der rund 30 Stammmütter zurückverfolgen.

Godolphin Arabian-1-

Goldophin Barb

Der Beginn einer geregelten, offiziellen Zucht ist mit der Eröffnung des General Stud Books im Jahr 1793 zu verzeichnen, das als erstes Gestütbuch Aufzeichnungen über sämtliche Stuten und Hengste umfasste.

Seither werden die Vollblüter in Reinzucht ohne Fremdbluteinfluss und ausschließlich nach Eignung durch Rennleistung gezüchtet, sodass jedes Englische Vollblut der inzwischen mehr als 30 Generationen auf das erste Zuchtbuch zurückgeht.