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Donnerhall war nicht nur als Sportpferd äußerst erfolgreich, sondern auch als Zuchthengst. Es steht ihm zu Ehren eine Statue in der Oldenburger Innenstadt.

Leben Bearbeiten

Donnerhall stammt aus der Zucht von Otto Gärtner und wurde als Fohlen an Otto Schulte-Frohlinde verkauft. Er nahm erfolgreich an zahlreichen internationalen Dressurturnieren auf Grand Prix-Niveau teil. Donnerhall war ein Sohn des Donnerwetter aus der Stute Ninette von Markus-Carnot.

Seine Dressurkarriere begann 1984, als er die Hengstleistungsprüfung in Adelheidsdorf als Reservesieger mit 131,92 Punkten beendete. Donnerhall, weiter ausgebildet von Herbert und Karin Rehbein, war sehr leicht zu trainieren und erreichte innerhalb von nur zwei Jahren Grand Prix-Niveau. Er war besonders bekannt für seine ausdrucksstarke Passage, Piaffe und seinen starken Trab.

Er wurde zum Oldenburger Hengst des Jahres 1998 gewählt.

Im Alter von 17 Jahren wurde Donnerhall 1998 anlässlich der Oldenburger Hauptkörung feierlich aus dem Sport verabschiedet.

Er verstarb 2002 an einer akuten Darmvergiftung.

Nachkommen Bearbeiten

Donnerhall hat 77 gekörte Söhne und 450 Stuten gezeugt. Seine Nachkommen erzielten auf zahlreichen Auktionen Spitzenpreise. Zu seinen erfolgreichsten Nachkommen zählen Olympia- und Weltmeisterschaftsteilnehmer, Siegerhengste und Prämienstuten.