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Das Cheval de Selle Français (dt. ‚Französisches Reitpferd‘) ist die wichtigste französische Sportpferderasse.

Exterieur Bearbeiten

Die mächtige Hinterhand erinnert eher an Traber als an Vollblüter und ist ebenso wie die starken Sprunggelenke eine gute Voraussetzung für den Springsport.

Geschichte Bearbeiten

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Brandzeichen

Da die einsetzende Motorisierung nach dem Zweiten Weltkrieg auf breiter Basis zum Niedergang der Reitpferdezucht führte, versuchte das französische Landwirtschaftsministerium 1958 die Zucht durch Zusammenlegung der Zuchten der Normandie, der Bretagne, dem Département Vendée, der Charente, des Arrondissements Charolles und des Berrichone wieder auf eine breitere Basis zu stellen. Hierzu wurde ein gemeinsames Gestütbuch unter der Rassebezeichnung Cheval de Selle-Français geschaffen. Den größten Einfluss auf die neu geschaffene Rasse hatten die zu der Zeit in Frankreich führenden Züchter der Normandie. Sie hatten sich bereits vorher darum bemüht, durch erneute Einkreuzung von Vollblut eine Springpferdezucht aufzubauen, die international konkurrenzfähig sein sollte.